Unterhaltsarbeiten Mai.2013

Mehr Komfort auf der INUIT

Die geplanten Unterhaltarbeiten im Mai sind äusserst erfolgreich verlaufen.
Beteiligte Personen: Aaron Röthlisberger Bootsbauer - als Zivi, sein Freund und ehemaliger Arbeitskollege Raoul Marti – auch Bootsbauer und Georg Domeyer.
Die ersten Arbeiten wurden auf der Überführung der INUIT von Barcelona nach Port Staint Louis durchgeführt. Die Hauptarbeiten wurden im Golf de Fos vor Anker.


Um ihre Segelferien noch angenehmer zu machen haben wir die vorderen Kojen der Inuit umgebaut. Entweder kann das Schiff wie bisher mit 6 Rohrkojen - 2x3er-Kojen gefahren werden- bei Vollbelegung oder bei längeren Überfahrten, bei denen es der Crew auf Schlafsicherheit auch bei rauhen Verhältnissen ankommt, oder die Kabinen können auf 2-Bett Kabinen umgerüstet werden. Diese Betten haben dann eine 100mm Matratze, welchen auf einem Lattenrost liegt - so wie Sie es sich gewohnt sind zu schlafen. Diese Ausrüstung eignet sich mehr für den Segelurlaub, bei denen mehrheitlich in Häfen übernachtet wird und die Crew nicht immer im Hotel übernachten will. Auch hatten zuweilen ältere Crewmitglieder Mühe sich mit den Rohrkojen anzufreunden.
Wir haben daher jetzt die Möglichkeit das Schiff den entsprechenden Bedürfnissen anzupassen. Unsere Vorstellung ist, dass die vorderen Kabinen der INUIT im Sommer eher mit Rohrkojen und im Winterhalbjahr mit Betten ausgestattet ist oder auch gemischt für Familien - Segelferien. Für Wechsel der Schlafstellen braucht es etwa 1/2 Tag Arbeit. Auch können die Matratzen, beim Wechsel auf Rohrkojen nicht im Schiff gelagert werden und müssen an Land gelagert werden.

 

Einzelkabine:
• Das Bett wurde mit Lättlirost ausgerüstet.



Bug:
• Der neue 40kg Delta Anker wurde montier. Der 25 kg Deltaanker dient nun als 2. Anker.
• Der Ankerkasten wurde neu eingeräumt und geordnet.
• Der neue Kettenzähler für den Bug wurde eingerichtet und der Anschlusskasten neu verdrahtet. Die Bedieneinheit (mit Kettenzähler) wird nun immer wieder in die Kabine genommen – in der Hoffnung, dass das teure Teil länger hält.




Ankerwich Motor:
• Kohlen ersetzen
• Kabel im Motor neu angelötet

Motorraum:
• Am StB Motor wurde ein 3,5 KW 220V Generator montiert. Wird an Bord 220V Wechselstrom gebraucht, muss nur ein Keilriemen aufgelegt werden und der Motor gestartet werden.

 

Vorschiffdeck
• alten Antirutschbelag abreissen
• Farbe und Grundierung abschleifen
• Neuen Belag zuschneiden
• Aluminium fein schleifen
• Decksbelag leimen
• Fugen säubern.
Nur das KabinenDach ist noch ausstehend.

Wassertanks
• Steuerbord und Backbordwassertank öffnen und Sichtkontrolle, Reinigung war nicht notwendig, da beide Tanks sehr sauber und in sehr gutem Zustand sind. Kein Dreck, keine Ablagerungen, keine Korrosion.

Küche:
• Die Seewasserpumpe wurde gewechselt. Nach 10 Jahren Betrieb wurde die Pumpenmembran undicht. Dadurch hatten wir immer wieder Wasser in der Bilge.

WC vorn:
• An den WC Ring wurde eine Führung montiert, damit auch ein WC Gang bei rauhen Verhältnissen zum Verhängniss werden kann durch verrutschende Klobrille.

WC hinten:
• Abflussleitungen wurden auf Ablagerungen kontrolliert und eine neue WC Pumpe montiert.

4 PS Aussenbordmotor
• Klemmendes Ventil wurde repariert. Aussenbordmotor ist wieder voll funktionsfähig.

Mast:
• Alte Backstagen wurden entfernt
• Babystag demontiert und in Beitenwil eingelagert
• Salingskappen aus Leder wurden erneuert

Grosssegel:
• Nach Riss der Naht unter der 2. Latte, wurde es zum Segelmacher zur Reparatur und Durchsicht gebracht.

Deckssalon:
• Alle Polsterüberzüge wurden erneuert und sind jetzt aus Kunstleder



Den tüchtigen Händen von Aaron, Raoul und Georg sei hier ganz herzlich gedankt.